Zähne
lat. Dentes
Zähne sind Hartgebilde in der Mundhöhle, die als modifizierte Teile
des Hautskeletts in ihrer Gesamtheit das Gebiss bilden.
Zahlencode der Zähne - Das F.D.I-Schema
Die Zähne des Menschen werden in der Zahnheilkunde durch die Gebissformel
eindeutig bezeichnet. Das Gebiss wird dazu in 4 Quadranten unterteilt, d. h.
pro Kiefer erfolgt die Teilung zwischen den mittleren Schneidezähnen. Diese
Quadranten dienen als erste Ziffer der Zahnbezeichnung:
oben rechts = 1 (bei Milchzähnen: 5)
oben links = 2 (bei Milchzähnen: 6)
unten links = 3 (bei Milchzähnen: 7)
unten rechts = 4 (bei Milchzähnen: 8)
Die einzelnen Zähne werden dann jeweils von vorn beginnend durchnummeriert. Der linke untere Weisheitszahn trägt somit die Bezeichnung 38 (sprich: drei-acht), während der erste obere linke Schneidezahn als 21 (sprich: zwei-eins) bezeichnet wird.
Bezeichnungen am Beispiel der Zähne 16 und 21 (Oberkiefer von unten gesehen)Das F.D.I.-Schema, welches seit 1970 von der Fédération Dentaire International empfohlen wird, ist somit computergerecht und wird derzeit weltweit am häufigsten genutzt.
Aufbau des Zahns
Jeder Zahn besteht aus der Zahnkrone (Corona dentis), dem Zahnhals (Collum dentis)
und der Zahnwurzel (Radix dentis) und ist aus mehreren Schichten aufgebaut.
Das, was man im gesunden Gebiss äußerlich vom Zahn sieht, ist nur
der Zahnschmelz, der wie eine Glasur das innen liegende Zahnbein (Dentin) bedeckt.
Das Dentin wiederum umschließt das Zahnmark (Pulpa).
